Ihre persönliche Energiezukunft
Mit Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Elektroauto, dynamischen Stromtarifen und bidirektionalem Laden wirtschaftlich zur Klimaneutralität
Die klimaneutrale Energiezukunft für das eigene Zuhause ist keine Zukunftsmusik, sondern das Ergebnis eines cleveren technologischen Zusammenspiels.
Wie Haushalte ihre CO₂-Emissionen um über 80 Prozent senken und gleichzeitig ihren Eigenverbrauch drastisch steigern können, zeigt das nächste Werkstattgespräch unter dem Titel „Ihre persönliche Energiezukunft“.
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen lädt die Stadtverwaltung alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 19. August 2026 um 19:00 Uhr, ins Rathaus Goddelau ein.
Der Referent Rudolf Bersch erklärt an diesem Abend detailliert, wie die Bausteine der häuslichen Energiewende physikalisch und wirtschaftlich sinnvoll ineinandergreifen.
Das smarte Energiemanagement: Von der Sonne bis ins Auto
Im Zentrum steht die intelligente Vernetzung von Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Batteriespeicher und Elektroauto. Gesteuert werden diese Komponenten durch ein Home-Energiemanagementsystem (HEMS), das einer effizienten Logik folgt: Solarstrom wird bestmöglich direkt auf Verbraucher im Haus, den Speicher und das E-Auto und die Wärmepumpe verteilt. Überschüssiger Solarstrom wird möglichst nur dann ins Netz eingespeist, wenn er gebraucht wird. So trägt sie zur Netzstabilität bei.
Neue Einnahmequellen durch bidirektionales Laden
Neben der Maximierung des Eigenverbrauchs beleuchtet der Vortrag die Potenziale dynamischer Stromtarife und des bidirektionalen Ladens. Mit diesen Technologien wird das Elektroauto vom reinen Verbraucher zum flexiblen Speicher, der Strom bei Bedarf in das öffentliche Netz zurückspeisen kann. Auf diese Weise decken Haushalte nicht nur ihren eigenen Bedarf, sondern können aktiv am Strommarkt teilnehmen, jährliche Einnahmen in Höhe von mehreren hundert Euro generieren und das Stromnetz entlasten.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto oben: (C) LEA Hessen, Markus Feger
